Was brachte mich zur Fotografie?
Als ich mit 20 Jahren das erste Mal „Koyaanisqatsi“, ein Film aus dem Jahr 1983 von Godfrey Reggio, sah, war ich von der natürlichen Schönheit unserer Welt beeindruckt. Gleichzeitig aber auch schockiert über den Eingriff, die Ausbeutung und die Zerstörung unseres Planeten durch den Menschen.
Es war die malerische Natur, die es mir angetan hat. Von da an wusste ich, dass ich diese Unberührtheit und Pracht auch anderen zugänglich machen wollte.
Der Wunsch, etwas Sinnvolles in meinem Leben zu bewirken, brachte mich zur Fotografie. Mit der Kamera in der Hand bereiste ich selbst schon viele Plätze unserer Welt. Hier lade ich Sie auf einen bildhaften Auszug meiner Reisen ein.
In der Fotografie und in meinen Projekten lebe ich meine Offenheit und mein Interesse für Neues. Generell betrachte ich gerne das Leben aus verschiedenen Perspektiven und ich mag den Kontakt mit anderen Menschen. Das alles brachte mich dazu, mein Wissen über die Fotografie weiterzugeben.
Meine Gedanken über die Fotografie von heute
Durch die Bilderflut, die heute auf uns täglich einprasselt, glauben wir, schon „alles“ gesehen zu haben. Wir sind übersättigt, unsere  Wahrnehmungsfilter sind überreizt. So kommt es, dass die Fotografie, die uns einst fremde Welten zeigte, inflationär geworden ist. Aufgrund dieser Entwicklung ist für mich heute der Aspekt viel wichtiger geworden, warum wir ein Foto machen. Was möchten wir mit unseren Bildern vermitteln? Aus welchem Grund drücken wir auf den Auslöser? Soll es eine persönliche Dokumentation eines Ereignisses sein? Wollen wir unsere Mitmenschen für etwas Gesehenes begeistern? Mit diesen Fragen gehe ich heute bei meinen eigenen Fototouren an die Entstehung eines Fotos heran. Auch wenn sich meine Herangehensweise in den Jahren verändert hat, die Schönheit unserer Welt überwältigt mich oft immer noch. Und vielleicht versuchen auch Sie beim nächsten Spaziergang, diese „Brille aufzusetzen“ und Ihre Umgebung neu zu sehen.
Wie kommt es zu „Konflozius“?
Einfach gesagt, aus meiner anderen Sichtweise beim Philosophieunterricht in der Schule. Damals bekam ich von meiner Lehrerin eine Frage zu Konfuzius gestellt und ich gab eine Antwort, die meinen eigenen Blickwinkel spiegelte. Leider deckte sich die dieser nicht mit dem allgemein gültigen und ich bekam dafür ein Minus :o). Protestierend griff mein guter Freund ein: „Das ist halt die Meinung von Konflozius… und nicht Konfuzius“. An meinem Minus hatte es nichts geändert, aber es war die Geburtsstunde von Konflozius.
Bring a smile to our world, die rote Nase… was hat es damit auf sich?

Wenn es in jungen Jahren in der Schule nicht ganz so gut lief, bestärkte mich meine Mutter mit den Worten: „positiv denken“. Zwei Worte, die ich in meiner jugendlichen Rebellion schwer nachvollziehen konnte. Heute, als Erwachsener, lebe ich größtenteils mit Freude und einer positiven Grundhaltung. Es ist mir ein Anliegen, das Positive der Menschheit weiterzugeben, und jedem einzelnen zu zeigen, dass er einzigartig ist. Aus diesem Traum heraus entstand „Bring a smile to our world“.

War es anfangs nur ein Teil meiner E-mailsignatur, so wurde es 2011 zu einem groß angelegtem Kunstprojekt.

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